Christoph G.

Mir ist wichtig, dass das „Ich“ in der Überschrift nicht individualistisch verstanden wird. Menschen brauchen einander immer und überall. Der Mensch ist immer in Gemeinschaft, ist immer ein soziales Wesen und ich kann mich nur in einem sozialen Zusammenhang verstehen: z.B. in Familie und Verwandtschaft, in Partnerschaft, Freundschaft und Nachbarschaft, in Kindergarten, Schule, Studium und bei der Arbeit, bis dahin, dass ich Teil der Bevölkerung dieser Erde bin. Da müssen wir sehr aufpassen, dass das nicht verloren geht. Dass sich Menschen nicht immer nur über sich selber und ihre eigenen Bedürfnisse definieren. Das wird uns natürlich immer vorgemacht, dass ich derjenige bin, der über sich und sein Leben immer alles entscheiden und alles zu sagen hat. Aber das stimmt ja so nicht. Wir brauchen einander, ohne die Vernetzung im Kleinen und auch auf der ganzen weiten Welt ist unser Leben nicht denkbar. Man braucht nur allein unsere Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände zu betrachten, die aus vielen Ländern dieser Erde kommen. Das ist uns oft gar nicht bewusst. Und die Strukturen in unserem Nahbereich, wo Menschen ein relativ natürliches Miteinander haben, gehen immer mehr verloren. Deshalb brauchen wir Räume und Zeiten für soziales Leben. Speziell hier in diesem Viertel gibt es große Häuser mit vielen Wohnungen, aber es gibt eigentlich für die Menschen keinen Platz, wo sie gemeinsam irgendetwas machen können. Das ist jedoch notwendig und am besten braucht man sowas in jedem Haus. Wenn wir das nicht mit Strukturen unterlegen und wenn wir nicht auch Ressourcen dafür zur Verfügung stellen, verkümmert unser Leben und immer mehr Menschen werden einsam. Die Kinder machen uns eigentlich vor, wie es sein sollte. Für Kinder ist es selbstverständlich mit anderen Kindern zu spielen. Kinder haben noch Mitleid mit denen, denen es schlecht geht. Unsere bisherige Erziehung der Kinder, was das Soziale, Gemeinschaftliche und schließlich auch das Politische angeht, geht eigentlich in die Richtung, ihnen das abzutrainieren, sie konkurrenzfähig zu machen und voneinander abzugrenzen. Da fängt im Grunde das Übel an. Kinder brauchen Platz, Zeit und Möglichkeiten, sich ohne Stress mit anderen zu entwickeln. Dazu sind unsere Kitas und Schulen viel zu gering ausgestattet. Erzieher*innen und Lehrer*innen sind mit den viel zu großen Gruppen und Klassen total überlastet. Unser reiches Land will sich das nicht leisten. Das allerwichtigste für eine gute Zukunft ist, das Leben unserer Kinder so zu gestalten und auszustatten, dass sie dafür empfindsam und stark, kreativ und achtsam, tatkräftig und klug, gemeinschaftsfähig und hilfsbereit werden. Der Mensch ist immer in Gemeinschaft, ist immer ein soziales Wesen und ich kann mich nur in einem sozialen Zusammenhang verstehen: z.B. in Familie und Verwandtschaft, in Partnerschaft, Freundschaft und Nachbarschaft, in Kindergarten, Schule, Studium und bei der Arbeit, bis dahin, dass ich Teil der Bevölkerung dieser Erde bin. Da müssen wir sehr aufpassen, dass das nicht verloren geht. Dass sich Menschen nicht immer nur über sich selber und ihre eigenen Bedürfnisse definieren. Das wird uns natürlich immer vorgemacht, dass ich derjenige bin, der über sich und sein Leben immer alles entscheiden und alles zu sagen hat. Aber das stimmt ja so nicht. Wir brauchen einander, ohne die Vernetzung im Kleinen und auch auf der ganzen weiten Welt ist unser Leben nicht denkbar. […] Und die Strukturen in unserem Nahbereich, wo Menschen ein relativ natürliches Miteinander haben, gehen immer mehr verloren. Deshalb brauchen wir Räume und Zeiten für soziales Leben. […] Wenn wir das nicht mit Strukturen unterlegen und wenn wir nicht auch Ressourcen dafür zur Verfügung stellen, verkümmert unser Leben und immer mehr Menschen werden einsam. Die Kinder machen uns eigentlich vor, wie es sein sollte. Für Kinder ist es selbstverständlich mit anderen Kindern zu spielen. Kinder haben noch Mitleid mit denen, denen es schlecht geht. Unsere bisherige Erziehung der Kinder, was das Soziale, Gemeinschaftliche und schließlich auch das Politische angeht, geht eigentlich in die Richtung, ihnen das abzutrainieren, sie konkurrenzfähig zu machen und voneinander abzugrenzen. Da fängt im Grunde das Übel an. Kinder brauchen Platz, Zeit und Möglichkeiten, sich ohne Stress mit anderen zu entwickeln. Dazu sind unsere Kitas und Schulen viel zu gering ausgestattet. Erzieher*innen und Lehrer*innen sind mit den viel zu großen Gruppen und Klassen total überlastet. Unser reiches Land will sich das nicht leisten. Das allerwichtigste für eine gute Zukunft ist, das Leben unserer Kinder so zu gestalten und auszustatten, dass sie dafür empfindsam und stark, kreativ und achtsam, tatkräftig und klug, gemeinschaftsfähig und hilfsbereit werden.