Gemütlich von Norbert Umsonst

Es geht weder darum, irgendwelche Zukunftsaussagen zu treffen, noch darum, zu sagen, wie >der Mensch< in Zukunft mit der (natürlichen) Umwelt umgehen soll, sondern eher darum, ein intensives Gefühl für die bzw. zur >Natur< herzustellen und ein Verhältnis zu schaffen, in dem >der Mensch< als Subjekt sich dessen bewusst ist, was >er< von der Natur hat, um seiner Ver¬antwortung dafür letztlich gerecht werden zu können … Dies aber nicht durch Appelle und Ermahnungen, sondern im Erleben der Natur selbst, das man sich aber durchaus erar¬beiten kann …

Im Mittelpunkt stehen Gedichte von Norbert Umsonst, die seinen Aufenthalt in der Natur, seine >natür­liche Umwelt< beschreiben, mehr aber noch sein Erleben – in der heutigen Zeit: Subjek­tives >Eintauchen<, (Selbst-)Reflexion in der natürlichen Umwelt – die ja aber im Grunde schon überall – zumindest in unsern Breitengraden (aber letztlich immer mehr und im globalen Maßstab) eine >Kultur-Landschaft< ist oder zur >Industrie-Landschaft< wird; diese Tatsache wird von ihm ironisch reflektiert – denn den einfachen >natürlichen< Rück­zugsort gibt es ja nicht mehr!

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