Anonym

Die Verlangsamung unseres Klimawandels oder gar Reduktion unseres CO2-Ausstoßes auf überhaupt nichts mehr (aber ausatmen dürfen wir noch, oder?) sind immer wieder in aller Munde. Ich denke auch, das ist ein sehr wichtiges Thema. Doch immer wieder, wenn ich mich mit dem Thema Umwelt- und Klimaschutz beschäftige, werfen sich mir unbequeme Fragen auf, allen voran: Sind wir auf dem richtigen Weg?

Denn warum sind folgende Technologien nicht weiter verbreitet?

  • Die Installation verhältnismäßig kleiner Windturbinen auf allen Hausdächern (Wind of Change, seit 2014)
  • Die Umwandlung von CO2 in Treibstoff für Fahrzeuge (Sunfire, seit 2010)
  • Die Umwandlung von Plastikmüll in Treibstoff für Fahrzeuge (Dr. Christian Koch / Alphakat, seit ca. 2005)
  • Die industrielle Anfertigung von Motoren, die mit einem Liter Abwasser ein Fahrzeug ca. 300 km fahren lassen (mehrere Erfinder, seit Jahrzehnten)
  • Die Gewinnung von Strom aus der Luft bzw. dem Erdmagnetfeld (Nikola Tesla, 1888)


Sicherlich habe ich noch viele Dinge vergessen oder noch nicht entdeckt. Warum werden sie nicht mehr beworben und genutzt? An welchen Technologien halten wir fest, obwohl sie vielleicht gar nicht so gut sind wie sie scheinen?

Auch da werfen sich mir Fragen auf:
Wie gut ist die Umweltbilanz von Elektroautos, vor allem, wenn man auch ihre Entsorgung betrachtet? Denn ich habe schon Bilder von E-Auto-Friedhöfen gesehen, die wegen der gefährlichen Stoffe in ihren Batterien niemand entsorgen will.
Wie viele Vögel fallen im Jahr Windkraftanlagen zum Opfer, darunter auch bedrohte Arten? Ich habe ein Video gesehen, in dem ein Windrad einem Adler den Flügel abgerissen hat.
Was tun Schüler*innen, die für das Klima auf die Straße gehen anstatt in die Schule, aktiv für unser Klima, außer zu demonstrieren? Immer wieder bin ich nach "Fridays for Future"-Demos auf den Versammlungsplätzen durch überall verstreute To-Go-Packungen von Fastfood-Ketten und -Imbissen gelaufen.

Sieht so Umwelt- und Klimaschutz aus? Haben wir verstanden, was wir tun?