Nora K.

Wenn wir so weitermachen, wird unsere Umwelt in der Zukunft gar nicht gut aussehen. Soweit erstmal dazu. In der Weststadt hört man immer wieder von jüngeren Familien verschiedene Vorschläge wie zum Beispiel Carsharing oder den Verleih von (Lasten-)Fahrräder. Ich finde es schön zu sehen oder zu hören, wie sich Menschen mit solchen oder anderen Ideen für die Umwelt einsetzen. Aber es wird Bewohner*innen schwierig gemacht, diese Vorschläge umzusetzen. Da hängt immer ein riesen Rattenschwanz dran. Wer pflegt das? Wo stellen wir es unter? Wer kümmert sich um die Vermietung? Wie kann es beantragt werden? Usw. Vom Bedarf bis zur möglichen Umsetzung dauert es einfach viel zu lange. Ich finde es frustrierend, dass es einem so schwergemacht wird, obwohl das so eine gute Sache ist. Natürlich können wir in solchen Fällen dann Hilfestellungen geben, gemeinsam Lösungen finden und dann Ideen gemeinsam umzusetzen. Ich finde es existieren so viel Einbringungsmöglichkeiten, aber oft nicht niedrigschwellig, also einfach genug. Für uns ist das an vielen Stellen vielleicht kein Problem, weil wir uns damit befassen und es unsere Arbeit ist, aber woher sollen es Menschen wissen, die nicht alltäglich mit solchen Dingen zu tun haben? Ein gutes Beispiel ist, wenn man Sperrmüll anmelden möchte: es ist viel zu aufwendig und kompliziert. Die Folge: Es entstehen illegale Sperrmüllsammelstellen.